Die Erzdiözese München und Freising holt eine mehr als 32 Meter hohe, begehbare Metallskulptur nach Freiham. Sie soll auf dem Kirchengrundstück an der Albert-Camus-Straße entstehen (siehe Foto, der nördliche Teil dieser Fläche gehört der Erzdiözese). Die Skulptur lädt ab Oktober dazu ein, sich mit der pastoralen und sozialen Zukunft eines der größten Stadtteilprojekte Europas auseinanderzusetzen. Die Skulptur „Sichtung V“ des Künstlerduos Hildegard Rasthofer und Christian Neumaier werde Anfang September installiert. Anschließend werden ehrenamtliche Guides geschult, die ihr Inneres für die Öffentlichkeit im Rahmen von Führungen für ein Jahr zugänglich machen. Rund um die temporäre mobile Raum- und Klang-Installation planen die Erzdiözese und der Pfarrverband München West gemeinsam mit weiteren Partner*innen aus dem Viertel pastorale, künstlerische und kulturelle Angebote. Die „Sichtung“, die bereits an verschiedenen Standorten zu sehen war, besteht aus mehreren übereinander gestapelten Stahlquadern. Die Stufen der innen liegenden Treppe klingen beim Begehen. Fensteröffnungen in den Stockwerken ermöglichen immer neue Perspektiven auf das Neubaugebiet, die benachbarten Viertel und die umliegende Landschaft.
Im Sinne eines Kennenlernens, Zusammenwachsens und Austauschens sollen neue Formate kirchlicher Präsenz in Freiham ausprobiert und weiterentwickelt, vorhandene Netzwerke gefestigt und neue Beziehungen geknüpft werden, teilte die Erzdiözese mit.
Kiche plant Kunstwerk an der Albert-Camus-Straße
