Freiham ist Pumuckl-Viertel! Hier sind der Meister Eder (Gustl Bayrhammer), die Stimme vom Pumuckl (Hans Clarin) und seine Schöpferin (Ellis Kaut) mit Straßennamen verewigt. Der meist unsichtbare Kobold wird nun an einer Stelle sichtbar: Der Vorsitzende des Bezirksausschusses Aubing – Lochhausen – Langwied, Sebastian Kriesel, hat mit Kindern der Grundschule an der Gustl-Bayrhammer-Straße und der Grundschule an der Helmut-Schmidt-Allee, Münchens Mobilitätsreferent Georg Dunkel und Reinhold Petrich vom Stadtteilmanagement Freiham eine Pumuckl-Ampel in Betrieb genommen. Die neue Kobold-Ampel an der Ellis-Kaut-Straße Ecke Aubinger Allee ist die fünfte dieser Art auf Münchner Stadtgebiet.
Für die Kreuzung Aubinger Allee und Ellis-Kaut-Straße ist eine sogenannte Vollsignalisierung geplant, also eine Ampelanlage, die alle Verkehrsströme an der Kreuzung regelt. Bis zur Inbetriebnahme der Vollsignalisierung wurde auf Initiative des zuständigen Bezirksausschusses eine provisorische Fußgängerampel an der Kreuzung errichtet – vor allem, um die Sicherheit für die zahlreichen Schüler*innen der beiden umliegenden Grundschulen an der Gustl-Bayrhammer-Straße und an der Helmut-Schmidt-Allee auf ihrem täglichen Schulweg zu erhöhen.
Mobilitätsreferent Georg Dunkel: „Ich freue mich, dass wir – hier in der „neuen, zweiten“ Heimat des kleinen Kobolds in München Freiham – heute eine weitere Pumuckl-Ampel einweihen können. Auch wenn die Pumuckl-Ampeln natürlich gute Laune verbreiten und wir damit auch den kulturellen Verdiensten der Münchnerin Ellis Kaut gedenken wollen, sind sie für uns vor allem ein Baustein der Verkehrssicherheit. Durch das auffällige Design möchten wir besonders Kinder auf ihrem Schulweg spielerisch dazu ermutigen, verstärkt auf die Ampelsignale zu achten.“
Im Februar 2025 wurden die ersten Pumuckl-Ampeln in München im Lehel eingerichtet. Die Rückmeldung zu den ersten Pilotampeln ist durchweg positiv.
Auch der Münchner Künstler Bonnie Ton, der im Rahmen der Annuale 2024 „Freiham Future“ Pumuckl-Skulpturen im öffentlichen Raum von Freiham ausgestellt hat, wird wie damals wieder eine Figur in der Nähe der Ellis-Kaut Straße verstecken. „Wenn der kleine Kobold plötzlich an der Straßenecke auftaucht, dann macht er den Leuten einfach Freude. Manche Eltern müssen dann extra einen Umweg zum Kindergarten laufen, damit die Kinder ihn auf dem Weg sehen können“, hat der Künstler beobachtet.
Die Pumuckl-Figuren aus Beton sind bei der Annuale 2024 „Freiham Future“ über fünf Monate hinweg nach Art des Pumuckls an verschiedenen Orten im öffentlichen Raum auf- und wieder abgetaucht. Das Ziel der Ausstellung war es, ein wenig Freude in den Alltag der Menschen zu bringen und dazu anzuregen, die Umgebung neu zu entdecken.
